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"Dieser Vogel ist der schönste in unseren Himmelsgegenden, und es gibt
keinen in Europa, das man an Reinheit, Reichtum und Glanz der Farben mit dem ...
vergleichen könnte." Zu solch poetischen Lobeshymnen ließ sich der
französische Naturforscher Georges-Louis Leclerc de Buffon hinreißen,
als er über das Äußere unseres diesmal gesuchten
Rätselobjekts schrieb. Gesucht wird ein wahrhaft bunter Vogel mit
zahlreichen Namen. Im angelsächsischen Sprachraum ist er beispielsweise als
"Fischfänger" aus hochadligem Geblüt bekannt. Die deutsche Bezeichnung
allerdings führt in eine frostige Sackgasse. Der Name leitet sich
nämlich vielmehr vom altdeutschen Begriff für "schillern" oder
"glänzen" ab.
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Laut einer französischen Sage sind die Gründe für die
prächtige Färbung unseres gefiederten Freundes sogar in biblischen
Zeiten zu finden. Ehemals noch ganz in grau gekleidet, wurde er von Noah
ausgesandt und sollte nach Land Ausschau halten. Um einem Sturm auszuweichen,
flog er so hoch, dass sein Rücken in die Farben des Himmels getaucht wurde.
Er flog immer weiter und immer höher, bis seine Bauchfedern durch die Hitze
der Sonne Feuer fingen und ganz rot gebrannt wurden. Durch den Sturm vom
Weg abgekommen, konnte der Vogel Noah nicht wieder finden. Den ganzen Ruhm
durfte ein entfernter Verwandter ernten. Die Taube kam von ihrem Flug mit einem
Ölzweig, dem ersehnten Zeichen für Land zurück, und gilt seitdem
als Symbol des Friedens. Unser armer gefiederter Freund hingegen sucht bis heute
noch, perfekt angepasst an seine Umgebung, alle Gewässer nach der Arche ab.
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Mit etwas Glück kann man das bei uns seltene Tier auch an heimischen
Gewässern beobachten. Wer es sieht kann sich freuen: Es gilt als
Botschafter für saubere und naturnahe Bäche und Flüsse. In
Deutschland gehört der Vogel übrigens zu den streng geschützten
Arten und findet sich auch im Logo einer der ältesten bayerischen
Naturschutzorganisationen wieder.
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Wie lautet der Name unseres gesuchten Tieres?
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Einsendeschluss ist der 20. März 2009.
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Lisa Schäder
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Auflösung des Mauersegler-Rätsels aus Heft 2/2008
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In der letzten Ausgabe hatte das
Mauersegler-Rätsel Premiere und wir waren gespannt ob sich auf unsere
kleine Denksportaufgabe jemand melden würde. Wir waren dann doch
überrascht, dass uns so viele richtige Antworten erreichten. Grund genug
also, dass wir diese Rubrik auch in kommenden Ausgaben wieder ein wenig Platz
einräumen. Beim letzten Mal hatten wir nach der Osterglocke, bzw.
der Narzisse gefragt. Die poetische Geschichte stammte aus Ovids
Metamorphosen. Narziss hieß der Jüngling der sich in sein eigenes
Spiegelbild verliebte und die unglücklich verliebte Nymphe war Echo. Echos
Mutter war übrigens die Nymphe Liriope. Nach ihr wurde ebenfalls eine Blume
benannt. Und somit hat die tragische Geschichte von Narziss und Echo nicht nur
eine wunderschöne Blume hervorgebracht, die uns jedes Frühjahr aufs
Neue erfreut, sondern auch drei glückliche Gewinner. Auf das neu erschiene
Buch "Natur in Schwabach und Umgebung" können sich Günther
Müller, Wilhelm Hofmann und Rosita Köhler aus
Nürnberg freuen. Wir gratulieren und wünschen viel Spaß bei der
Lektüre.
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