15.000 Quadratmeter Blütenmeer statt Agrarwüste
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Was wurde eigentlich aus dem Projekt SandAchse?
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Im Sommer 2006 endete endgültig das bayernweit größte
Naturschutzprojekt
SandAchse Franken. Viele Jahre hatte es für den Schutz
der typischen Sandlebensräume in Franken geworben. Erhebliche
Fördermittel wurden für Öffentlichkeitsarbeit und praktischen
Naturschutz aufgewendet. Grund genug für den Bund Naturschutz
Nürnberg, eine kleine Bilanz zu ziehen.
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Zahlreiche Führungen und Vorträge sowie ein ganze Reihe begleitender
Publikationen (Sandgarten-Broschüre,
SandAchse Radführer) haben sicher
manchem Zeitgenossen die Augen geöffnet. Heideflächen wie am Hainberg oder am
Moorenbrunnfeld werden heute bewundert und nicht mehr als öde
Brachflächen abgetan. Trotzdem hat sich bei der Stadt Nürnberg noch
wenig geändert. Viele Biotope wurden z. B. in Rehhof und Laufamholz
in den letzten Jahren zerstört oder als Bauland der Vernichtung
preisgegeben. Mancher Ausgleichsfläche droht nun beim Ausbau der A6
erneut die Zerstörung. Vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen
können aber nicht einfach die Koffer packen und umziehen.
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Besuchen Sie die SandAchse des BN!
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Der Bund Naturschutz hat hier mit seinem Engagement ein ganz anderes Zeichen
gesetzt. Denn nur der BN hat dank der Fördermittel der SandAchse in
Nürnberg eigene Flächen gekauft. Etwa 120.000 Euro mussten dafür aufgewendet
werden. Ca. 20.000 Euro spendeten
BN-Mitglieder als Eigenanteil. Auf zwei sandigen Ackerflächen bei
Kornburg erstreckt sich heute ein Blütenmeer von ca. 15.000 Quadratmetern.
Tausende von Sand-Grasnelken gedeihen heute
dort, wo einst nur Roggen und Kartoffeln wuchsen.
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1 Euro Spende für einen Quadratmeter Natur
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Hier ist das Projekt SandAchse nicht tot. Ganz im Gegenteil kann es sich mit
Ihrer Hilfe weiterentwickeln. Zwei weitere trockene Äcker mit etwa 10.000
Quadratmetern Fläche sind dem Bund Naturschutz in unmittelbarer Nähe
angeboten worden. Immer noch gilt: Mit einem Euro Spende können wir einen
Quadratmeter Agrarlandschaft der Natur zurückgeben. Wenn Sie dies
unterstützen wollen, würden wir uns über eine Spende unter dem
Motto Flächenkauf freuen
(Spendenkonto 100 85 51, Sparkasse
Nürnberg, BLZ 760 501 01).
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Siehe hierzu auch: Aktion 1 Euro
für 1 qm
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Wolfgang Dötsch, Diplom-Biologe (Geschäftsführer)
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