Sanddünenpicknick im Erlenstegener Forst
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Es kann schon bald als "traditionell" gelten, das Sanddünenpicknick der
Ortsgruppen Nord-Ost-Stadt und St. Johannis/Thon.
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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen
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Dieses Jahr hatten wir, Karin, Sigrid und Heinz, am 15. Mai wieder Wetterglück
es gab nur einen Minutenschauer, ansonsten war es angenehm warm und sonnig. Vor
dem Picknick kommt aber die Arbeit. Wie immer galt es, möglichst viele junge
Bäume auszureißen oder wenigstens abzuschneiden: Kiefern, Robinien, Pappeln,
Birken, Vogelkirschen, Eichen. "Um Himmels willen!" mögen sich da manche
Naturfreunde denken, welch ein Frevel! Ja, es geht anfangs schon ans Herz, Bäume
auszureißen, wo wir sie doch sonst lieben und schützen, besonders in der Stadt!
Aber wenn man weiß warum, geht es leichter: Auf dem Picknick-Foto kann man
ahnen, wie die Bäume sich anschicken, die gesamte Fläche der Sanddüne zu
besiedeln.
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Abholzung zur Erhaltung wichtiger Lebensräume
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Es ist genauso wie in vielen anderen Biotopen: Würde man den Platz der
natürlichen Sukzession überlassen, wäre er bald zu Wald geworden, und ein
weiterer wertvoller Trockenlebensraum für blauflügelige Ödlandschrecken,
Silbergras, Ameisenlöwen, Sandlaufkäfer, Eidechsen und weitere Insekten wäre
verloren. Auch andere Arten wie Vögel und Kleinsäuger wären indirekt betroffen.
Weil aber der Mensch in ganz Bayern solche Lebensräume schon fast restlos
ausgelöscht hat und auch heute nicht damit aufhört, muss man die letzten Reste
sogar vor dem natürlichen Zuwachsen schützen.
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Gute Verpflegung entschädigt für schweißtreibende Arbeit
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Das hört sich einfach an, ist aber auf Dauer sehr anstrengend, schweißtreibend
und macht hungrig und durstig. Zum Glück verstärkten uns später noch Irene und
Marek und arbeiteten wie wild, so dass wir unser Tagesziel gerade noch
schafften, bevor uns die Kraft ausging. Nun kam der gemütliche Teil mit Kaffee,
Kuchen, Brezen, Käse, Wurst, Paprika, eigenen Äpfeln und weiteren leckeren
Sachen. Das hob unsere Stimmung und sorgt dafür, dass uns im nächsten Frühjahr
auch die Lust auf das nächste Sanddünenpicknick wieder packt.
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Fleißige Helfer sollen belohnt werden
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Wir würden dabei auch gerne mal jemanden von den anderen fleißigen Pflegern
bewirten, die sich im Stillen, aber nicht spurlos, auch um die Sanddüne kümmern,
vermutlich eine Ziegelsteiner Kindergruppe. Ihr seid beim Picknick willkommen,
auch ohne vorher mitarbeiten zu müssen.
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"Um Himmels willen, welch ein Frevel!"
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Bildunterschrift: Nach getaner Arbeit entspannten sich die Teilnehmer bei einem
gemütlichen Picknick.
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Bildunterschrift: Die Sanddüne bietet Raum für allerlei Freizeitaktivitäten.
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Heinz Schaarschmidt, Ortsgruppe Nord-Ost-Stadt
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