Mit dem Birkenbesen durch die Nürnberger Heide
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Biotoppflege und das Bewahren einer alten Kulturtechnik. Die Kindergruppe
Marienbergforscher lernt auf diese Weise spielerisch das Besenbinden aus
Naturmaterialien.
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Kinder helfen aktiv bei der Erhaltung wichtiger Lebensräume
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Wie kam es dazu? Die Mitglieder der Kindergruppe "Marienbergforscher" des JBN
sind zwischen 6 und 10 Jahren und treffen sich einmal im Monat im Norden von
Nürnberg im Volkspark Marienberg. Die 18 Kinder lieben Schmetterlinge und wollen
sie schützen. Gemeinsam mit Gruppenleiterin Heide Werner fällten sie ein- bis
zweijährige Birken, die sich auf einer Biotopfläche von ca. 3,6 Hektar im
Marienbergpark ausgesamt haben. Ein Drittel dieser Fläche ist wertvoller
Magerrasen mit seltenen Pflanzen wie dem Silbergras, dem Bergsandglöckchen, der
Sandgrasnelke und Tieren wie dem Braunen Feuerfalter und dem sogar ausgestorben
geglaubten Kurzschwänzigen Bläuling. Auch Knoblauchskröte und Zauneidechse
fühlen sich dort wohl.
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Hexenbesen selber machen
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Bei dieser Biotoppflege wurden die Zweige von den Birken geschnitten und in
einer gemeinsamen Aktion im Winter mit den Eltern aus verschiedenen Ländern nach
einer alten fränkischen Art zu Besen gebunden. Die Werkstatt für Behinderte am
Marienbergpark gab uns ein warmes Plätzchen für das Besenbinden. Einige Stämme,
die nicht als Besenstiele Verwendung fanden, wurden für Lagerbauten der Kinder
verwendet. Der Rest wurde im Wäldchen aufgeschichtet, um für Igel und Spitzmaus
Unterschlupf zu bieten.
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Bildunterschrift: Marienbergforscher: Vom Reisig bis zum Besenstiel: Das
BN-Biotop im Marienbergpark ist eine wahre Materialfundgrube für die
jugendlichen Besenbinder.
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Heide Werner
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