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Der Bayerische Umweltminister Dr. Markus Söder hat im August auf die
alljährliche Algenplage im Wöhrder See hingewiesen und
angekündigt, dass über eine Neugestaltung der Zustrom- und
Abflussverhältnisse dieses Problem geklärt werden soll.
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Der Bund Naturschutz begrüßt diese Initiative und regt an, dass der
Wöhrder See in diesem Rahmen naturnäher gestaltet werden sollte.
Besonders am Oberen Wöhrder See könnten verstärkt Flachwasser-
und Verlandungszonen angelegt und damit wertvolle Biotopstrukturen neu
geschaffen werden.
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Die Einrichtung einer Umweltund Beobachtungsstation sollte dabei ebenfalls
ermöglicht werden, damit auch für die Besucher des Wöhrder Sees
Informations- und Exkursionsangebote bereitgestellt werden können. Der
Wöhrder See ist seit vielen Jahren ein überregional bedeutsamer Rast-
und Überwinterungsplatz für viele Wasservögel und könnte
damit auch für interessierte Naturbeobachter aber auch für
Schulklassen ein attraktives Ausflugsziel werden, das auch mit den
öffentlichen Nahverkehrsmitteln gut erreichbar ist.
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Aus gewässerkundlicher Sicht ist es erforderlich, dass die Verweilzeit des
Flusswassers im See verringert und der Nährstoffeintrag reduziert wird.
Durch die gezielte Anlage von Verlandungsbereichen sowie von Schilf- und
Röhrichtzonen könnte dies erreicht und gleichzeitig auch die
Artendiversität wesentlich erhöht werden.
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Damit könnte in der Stadt eine einmalige Flusslandschaft neu gestaltet
werden. Der Bund Naturschutz fordert daher auch die Stadt Nürnberg dazu
auf, die Initiative des Umweltministers aufzugreifen und gemeinsam mit den
Naturschutzverbänden die Neugestaltung des Wöhrder Sees in Angriff zu
nehmen.
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Bildunterschrift: Wöhrder See mit Blick auf die Nürnberger
Altstadt
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Foto: André Winkel
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Dr. Otto Heimbucher
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