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33 Stunden Zugfahrt. In einer winzigen 3-Bett-Kabine und ein Bord-Restaurant
weit und breit nicht in Sicht? Klingt nicht nach Spaß? Na und ob.
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So begann nämlich unsere 10-tägige Fahrt zu einem Umweltseminar in die
ukrainische Partnerstadt Nürnbergs, Charkiv. Umweltseminar das
bedeutete nämlich auch bewusstes Anreisen und zwar umweltfreundlich
mit dem Zug.
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Eine ganz bunt gemischte Gruppe aus sechs jungen Erwachsenen und vier Begleitern
startete vom Nürnberger Hauptbahnhof auf diese spannende Reise Richtung
Ukraine.
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Nach einem kurzen Zwischenstopp in Kiew, die man auch Stadt der goldenen Kuppeln
nennt, ging die Reise weiter zu unserem eigentlichen Ziel.
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In Charkiv, der Partnerstadt Nürnbergs, wurden wir alle sehr herzlich von
unseren jeweiligen Gastfamilien aufgenommen.
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Das Umweltseminar fand im Nürnberger Haus in Charkiv statt. In den
folgenden Tagen sollten wir dort äußerst interessante Vorträge
hören. Ukrainische Umweltorganisationen in Charkiv wie zum Beispiel die
"Petschenegi" und die ökologische Allianz haben sich dabei eben so
vorgestellt wie der Nürnberger BN.
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Schnell wurde klar, dass der Umweltschutz in der Ukraine einen ganz anderen
Stellenwert hat als in Deutschland. Das Umweltbewusstsein in der ukrainischen
Gesellschaft ist kaum vorhanden. Die dortigen Umweltorganisationen müssen
sich schon einiges einfallen lassen, damit sie die Leute überhaupt
erreichen. Umso beeindruckender war es, dass es engagierte, junge Menschen gibt,
die sich trotz massivem Gegenwind für ihre Sache einsetzen.
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Während der Tage in Charkiv konnten wir mit unseren ukrainischen
Austauschpartnern an verschiedenen Projekten arbeiten. Eine Gruppe erstellte zum
Beispiel einen Flyer über einen bedrohten Waldpark, die anderen eine
Umfrage zum Thema Wasserund Energieverbrauch. Das dritte Projekt war eine
Fotoausstellung, die das Thema Abfall und Müllentsorgung in Charkiv
dokumentierte.
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Abgesehen von zahlreichen Müllbergen fiel eines besonders auf: Charkiv ist
grün!
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Die Stadt ist durchzogen von weitläufigen Parkanlagen, Gärten und
Baumalleen, nach denen man in Nürnberg lange suchen kann. Nürnberg
könnte sich da von seiner ukrainischen Partnerstadt eine Scheibe
abschneiden.
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Neben Vorträgen, Diskussionen und Projekten konnten wir uns auf einigen
Exkursionen immer mal wieder die Füße vertreten. Wir besuchten
beispielweise den Lesopark und das Klärwerk in Charkiv.
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In der ganzen Zeit in der Ukraine hatten wir die ganz besondere Gelegenheit
während des Seminars und in der Gastfamilie die ukrainische Lebensart und
Kultur kennen zu lernen, uns auszutauschen und viel Neues zu erfahren.
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Für diese Möglichkeit möchte ich mich bei den Organisatoren, vor
allem bei Ella und bei André, als auch bei allen ukrainischen und deutschen
Teilnehmern bedanken.
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Es war eine tolle Zeit. Vielen Dank!
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Lisa Schäder, Freiwilliges Ökologisches Jahr
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