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Zurzeit werden wieder viele massive Eingriffe in den Bannwald ausgeführt
und geplant. Wäre es da nicht ehrlicher die Bannwaldverordnung ganz
aufzuheben?
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Man kann angesichts der geplanten Zerstörungen fast zu dieser Auffassung
gelangen:
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• Bei Feucht sollen auf ehemaligen Militärflächen zusätzliche
Gewerbegebiete im Bannwald entstehen.
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• Die Autobahn A6 soll verbreitert und unter Verschwendung von viel Wald an die
Autobahn A9 neu "angebunden" werden.
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• An der Autobahn A3 zwischen Nürnberg-Nord und
Nürnberg-Behringersdorf werden zurzeit neue Regenrückhaltebecken
für das Autobahnabwasser gebaut und dabei hektarweise Waldflächen
asphaltiert.
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• Nördlich des Nürnberger Flughafens soll der Bannwald durch eine neue
Bundesstraße (B4f) zerschnitten und entwertet werden.
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Was können wir gegen diese zunehmende Umweltzerstörung
unternehmen?
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Unterstützen Sie bitte den Protest gegen die Flughafen-Nordanbindung und
gegen die neuen Gewerbegebiete bei Feucht. Sprechen Sie Kommunalund
Landespolitiker an, zeigen Sie Verantwortlichen Ihre Ablehnung.
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Im Herbst wird wohl nach der Bundestagswahl (warum wohl so spät?) das
Planfeststellungsverfahren für die Reichswaldzerstörung am
Nürnberger Flughafen weitergehen.
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Hier brauchen wir Ihre Unterstützung, wir bitten in erster Linie um Ihre
aktive Mitarbeit. Interessierte wenden sich bitte an den Unterzeichner oder an
Herrn Claus Bößenecker, erreichbar über die
BNGeschäftsstelle.
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Dr. Otto Heimbucher
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