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Diese Bäche haben eine wichtige Biotopvernetzungsfunktion. Es geht darum,
Durchlässigkeit oder Durchgängigkeit für Wasserorganismen zu
schaffen, für Amphibien, für Fische, Wasservögel, Kleinlebewesen.
Diese Durchgängigkeit ist ein wichtiges Kriterium, sonst gibt es verinselte
Populationen, usw.
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Wie arbeitet die Gruppe?
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Das läuft immer in Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Gerhard Brunner,
Diplombiologe und Lehrer Er hat im Jahr 2000 den ersten Bericht verfasst, eine
akribische Bestandsaufnahme über die Anzahl der Bäche und deren
Zustand. Um eine Aktion anzuleiern ist erst mal sehr viel Vorarbeit notwendig.
Diese Vorarbeit mit Herrn Dr. Brunner ist sehr wichtig. Dann gibt es sehr viele
Dinge, die mit den Behörden geklärt werden müssen. Dann und wann
braucht das Amt wieder länger, um eine Stellungnahme abzugeben, oder wir
müssen auf Gutachten warten. Unsere Tätigkeit ist immer konkret
bezogen auf einen bestimmten Bach.
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Wir treffen uns nicht regelmäßig, die Zusammenkünfte sind
eigentlich erst bei den konkreten Aktionen. Dann werden meistens die
Ortsgruppen, in deren Gebiet der Bach dann liegt, einbezogen. Oft wurden auch
Bürger und Anwohner mit einbezogen.
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Die Leitung dieser Projektgruppe hat Dr.
Brunner?
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Ja, er ist schon, muss man wirklich sagen, die treibende Kraft. Er ist auch
einfach der beste Kenner aller Nürnberger Bäche und Gräben und
hat auch die Berichte für die einzelnen Stadtteile verfasst. Es steckt
unglaublich viel Arbeit darin!
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Die Arbeit an diesen Berichten wurde auch, zum Teil zumindest, aus Mitteln der
Agenda 21 finanziert.
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Zu unserer Arbeit gehört auch die Bekämpfung der Neophyten. Das sind
Pflanzen, wie die Herkules-Staude oder das Indische Springkraut, die nicht zur
einheimischen Flora oder Fauna gehören, und sich stark ausbreiten, und so
auch die einheimischen Pflanzen und Tiere verdrängen können.
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Zum Beispiel haben wir letztes Jahr am Mettingweiher (Fortsetzung vom Goldbach)
die Herkules Staude versucht auszumerzen. Beim Eichenwaldgraben haben wir auch
immer wieder mit der Herkulesstaude zu kämpfen. Es gibt sogar zweimal
jährlich eine Aktion, bei der sie zurückgedrängt wird, wir
versuchen sie mit der Wurzel zu entfernen. Eine spezielle BN-Gruppe, die sich
mit der Bekämpfung der Neophyten befasst, gibt es nicht, aber es gibt die
Gruppe "Biotoppflegemaßnahmen".
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Wie stark ist die Gruppe?
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Es sind immer wieder die gleichen, es sind Leute, die schon seit Jahren dabei
sind, der harte Kern sind 4 oder 5 Leute, die machen treu immer wieder mit
ehrenamtlich! Es ist wirklich schwierig, wir haben es auch oft schon
probiert, mal neue Gesichter zu gewinnen. Es wäre natürlich
schön, wir hätten mehr Mitkämpfer und "Mitanpacker", wir leiden
nämlich schon unter der recht dünnen Personaldecke. Eine gute
Möglichkeit wäre auch, die sich neu bildende Jugendgruppe mit
einzubinden, denn bei uns sind teilweise Leute, die so langsam ein bisschen in
die Jahre gekommen sind die Kräfte werden nicht mehr.
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Wie ist die Gruppe entstanden?
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Ich bin seit dem Jahr 2000 dabei, das ist auch so ziemlich der Zeitpunkt der
Vorstellung der Gewässerbestandsaufnahme vor dem Umweltausschuss. Danach
hat sich erst die Gruppe gegründet und die Arbeit entwickelt.
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Den allerersten Anfang hat Dr. Gerhard Brunner zusammen mit unserer damaligen
1. Vorsitzenden, Frau Therese Mayerle, gemacht. Diese Arbeit wurde damals
zur Projektgruppe erklärt, d. h., als eine der langfristigen
Hauptaufgaben auserkoren.
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Wie gestaltet sich Ihre Zusammenarbeit mit den
Behörden?
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Unsere Zusammenarbeit mit den Behörden ist sehr intensiv, vor allem mit dem
Tiefbauamt natürlich. Amtsdeutsch nennen sich diese kleinen Bäche
"Gewässer dritter Ordnung" und dafür ist in Nürnberg das
Tiefbauamt zuständig.
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Wir müssen uns da schon absichern, so ist die Einholung einer Genehmigung
ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Auch wenn es kein
Wasserrechtsverfahren gibt, müssen wir zumindest eine Genehmigung erteilt
bekommen, dass wir da eingreifen dürfen. Zum Beispiel kommt es
absurderweise auchvor, dass man für eine Bachrenaturierung eine "Umwelt-
Verträglichkeitsprüfung" vorlegen muss!
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Dinge wie das Gewässerrandstreifen-Projekt müsste das
Landwirtschaftsamt kontrollieren, mit dem wir aber wir so gut wie gar nichts zu
tun haben. Wir haben fast ausschließlich mit dem Tiefbauamt zu tun, da
kennen wir unsere Ansprechpartner, die sind sehr wohlwollend unserem Anliegen
gegenüber. Ansonsten haben wir auch mit dem Wasserwirtschaftsamt zu tun.
Die sind für die größeren Gewässer zuständig.
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Hat die Gruppe aktuelle Projekte oder in
Planung?
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Pläne und Projekte gibt es schon, aber man braucht einen langen Atem.
Manchmal gibt es auch einen kleinen Kompetenzstreit zwischen den Behörden
oder wir müssen warten, bis das Wasserrechtsverfahren abgeschlossen wird.
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Wie hängt Ihre Arbeit mit der Nürnberger
Agenda 21 zusammen
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Der Agenda-Rat tagt vier Mal jährlich, da sind wir immer dabei. Die Agenda
hat die Vorgabe, keine konkreten Maßnahmen zu finanzieren, also, wir
können da nicht von dem Geld Wasserpflanzen oder Kokosmatten zur
Uferbefestigung kaufen, sondern es geht um Öffentlichkeitsarbeit. Das Geld
ist also gedacht, um zum Beispiel Broschüren drucken zu lassen,
Informationsmaterial, oder für wissenschaftliche Untersuchungen, Tafeln,
Plakate. Ziel ist es, in der Bevölkerung für die Verständnis
Renaturierung zu wecken.
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Ist diese Öffentlichkeitsarbeit Ihrer Meinung nach
erfolgreich?
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Die Mehrheit der Bevölkerung steht dem Ganzen sehr wohlwollend
gegenüber. Bei den konkreten Aktionen, haben wir sehr viel Zuspruch, auch
spontan von Passanten.
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Es gibt allerdings, wie es oft halt so ist, immer noch, oder immer wieder,
Gegner. Es hat zum Beispiel Beschwerden gegeben, da würden etwa Liegewiesen
wegfallen. Etwa am Aussiger Platz, weil der Bach dort jetzt natürlicher
verläuft, dadurch auch mal überflutet ist oder es bildet sich eben
eine Sandbank. Andere Beschwerden waren zum Beispiel, dass die Jugendlichen
jetzt dort nicht mehr Fußballspielen können. Das ist das Dilemma in
der Stadt, dass es diese konkurrierenden Nutzungen gibt. Das geringste
Verständnis, könnte man sagen, ist bei den Landwirten da. Die haben
eine andere Denkweise, für sie muss das Land auch genutzt werden, jeder
Quadratmeter.
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Wie finanziert sich die Arbeit der Gruppe?
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Zunächst, das muss man sagen, arbeiten wir beispiellos billig. Wenn die
Stadt selber diese Arbeiten machen würde, käme es horrend teuer
(eigentlich wäre es Aufgabe der Stadt, sich um den Unterhalt der
Gewässer zu kümmern). Die Behörden müssten eine regelrechte
Ausschreibung machen und zum Beispiel professionelle Planungsbüros mit
einbeziehen, das verteuert die Sache enorm. Das geht in die Zehntausende! Aber
so, wie wir das machen, das meiste auf ehrenamtlicher Basis, bleiben die Kosten
überschaubar. Natürlich gibt es ein paar Dinge, die auch bei uns teuer
kommen, wie zum Beispiel, wenn wir einen Mietbagger brauchen. Was auch teuer
ist, sind Dinge wie Erdaushub, Entsorgung.
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Woher das Geld kommt ist unterschiedlich. Es gab schon auch
Spendenaufrufaktionen, da haben wir vorher ein paar Tausend Euro gesammelt. Das
war zum Beispiel der Fall in Zabo, in Wetzendorf. Kürzlich haben wir auch
einen Umweltpreis bekommen, es sind immerhin 4.000 Euro, auf die wir
zurückgreifen können. Aktuell haben wir das Projekt wird
hoffentlich im Herbst umgesetzt Gelder von der Zukunftsstiftung Sparkasse
zugesprochen bekommen. Auch die Kost-Pocher'sche Stiftung hat Geld dazugegeben.
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Gerade wurde die Arbeit am Wetzendorfer Landgraben abgeschlossen, wir haben dort
einen großen Zuschuss von einem großen Discounter bekommen, dadurch
konnten wir auch die Bepflanzung selber durchführen.
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Herr Schneider, erlauben Sie uns eine etwas kritische
Frage: Ist eine naturnahe Bachlandschaft an sich nicht schon ein Ding der
Unmöglichkeit in der Stadt?
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Ich finde nicht: Einerseits gab es von Natur aus schon immer Bäche auf dem
Gebiet, den die Stadt einnimmt und andererseits gibt es trotzdem noch
unversiegelte, unbebaute Flächen, Gärten, Grünanlagen,
Straßenbegleitgrün. Es gibt also durchaus noch ein paar Nischen.
Wenigstens da kann man wieder ein bisschen Natur in die Stadt bringen.
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Wenn man bedenkt, dass das Stadtgebiet Nürnberg deutlich größer
ist, als allgemein wahrgenommen wird, dass es auch weniger dicht bebaute Gebiete
gibt, fast ländliche Gebiete: da sieht man, in den Bereichen kann man sehr
viel machen, das ist weit über 50 % wo man relativ frei Platz
hätte.
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Also nur Nischen?
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Damit muss man leben, man kann nicht in der Stadt einen zu hohen Anspruch haben
und muss einen gewissen Pragmatismus üben. Trotz allem, es gibt immer noch
genügend Aktions- oder Handlungsspielräume.
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Ist es denn möglich, auch wirklich
zusammenhängend große Abschnitte, also annähernd einen
kompletten Bach von der Quelle bis zur Mündung, zu renaturieren?
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Im Stadtgebiet ist das eigentlich nicht möglich, wenn, dann nur ganz in der
Peripherie, in den ländlichen Gebieten, vielleicht noch mal in
längeren Abschnitten im Knoblauchsland oder im Nürnberger Süden,
Richtung Kornburg, in Bereichen, die nicht so dicht besiedelt sind.
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Oft muss man natürlich bei den ländlichen Bereichen mit den Anliegern,
mit Landwirten verhandeln, Konflikte lösen, denn ein Bach braucht Platz,
wenn er zum Beispiel mäandrieren können soll.
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Sie fordern ja auch unter anderem die Einhaltung eines
gewissen Abstands, den die Bäche zu Äckern und Straßen brauchen.
Wie steht es mit Nährstoffeinträgen in diesen ländlichen
Bereichen? Greift die Stadt da auch mal ein?
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Nein, die Stadt hat einfach kein Geld dafür, die Grundstücke zu
kaufen. Es gibt ein sogenanntes Gewässerrandstreifenprojekt, im Rahmen
dessen Fördermittel gegeben werden, damit die Bauern einen Streifen von 10
Metern aus der Nutzung nehmen, so dass dann darauf nicht mehr gespritzt und kein
Kunstdünger ausgebracht wird, auch keine Gülle.
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Ist es möglich die Vernetzung der Biotope zu
erreichen oder gar zu gewährleisten?
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Diese Frage könnten Biologen besser beantworten, aber es ist schon wichtig,
so viele Barrieren wie möglich zu beseitigen, wie Wehre oder zu lange
Rohrabschnitte, zum Beispiel, wo die Amphibien nicht mehr durchgehen.
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Sind die Bäche, wenn sie dann renaturiert sind,
nicht zu kostbar als dass die Bürger, Kinder, Jugendliche nah dran kommen
sollten?
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Nein; die Natur ist sehr robust, zum Beispiel am Goldbach, am Aussiger Platz, da
spielen die Kinder sehr viel neben dem Spielplatz und matschen herum. Aber gut,
das ist harmlos, das muss man mal in Kauf nehmen. Die Schäden sind nur
vorübergehend, da sind mal zwei Quadratmeter wo halt kein Gras mehr
wächst, aber es stellt kein wirkliches Problem dar. Die Natur setzt sich
schon auch gut durch.
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Also; Sie haben aus Erfahrung feststellen können,
ist es also möglich, auf der einen Seite Nähe herstellen und auf der
anderen Seite aber Naturschutz zu betreiben? Müsste man nicht diese
ökologisch so wertvollen Bäche quasi hinter Glas stellen?
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Da wo zum Beispiel nicht nur Bäche betroffen sind, sondern
Stillgewässer tangiert werden, wo etwa im Schilf Vögel brüten,
dort sind Ruhezonen natürlich wichtig. Aber gerade am Bach entlang ist die
Vegetation so robust, da sprießt es nur so, die Böden sind auch
nährstoffreich, da braucht man sich keine Sorgen zu machen.
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Da haben wir schon gewisse Probleme, wie am Aussiger Platz. Leider produzieren
die oft herumlungernden Jugendlichen viel Müll, den sie da lassen.
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Kennen Sie alle Bäche in Nürnberg, und haben
Sie einen Lieblingsbach?
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Alle nicht; also Herr Brunner, der kann wirklich behaupten, er kenne alle
Bäche, ich kann das nicht behaupten. Es ist schwierig, einen Lieblingsbach
zu nennen, da kenne ich einige. Zum Beispiel der Tiefgraben im Erlenstegener
Wald, der ist so schön weil er so tief geschnitten romantisch durch den
Wald fließt. Aber auch Abschnitte vom Fischbach finde ich sehr schön.
Dort ist teilweise noch naturnaher Erlenbruchwald.
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Interessant find ich immer wieder, dass das, was ökologisch wertvoll ist,
eine magische Anziehungskraft auf Kinder hat. Da wo es ökologisch
strukturreich ist, wo die verschiedensten Biotoptypen nebeneinander vorkommen,
sandige, trockene Hänge und daneben wieder üppig feuchte Sumpfwiesen –
in solchen Bereichen sind immer Kinder.
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Herr Schneider, vielen Dank für dieses
Gespräch!
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André Winkel (Redaktionsteam)
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