Artikel im Mauersegler Nr. 1/2007 
  Streuobstwiesen
 

Baumpflanzung
Ein neuer Baum wird gepflanzt

Die Streuobstwiese wächst weiter

Pflanzaktion am 21.10.2006

Im Jahre 1995 hat die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Nürnberg anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens auf der Fläche entlang des Martin-Bächer-Weges in Eibach (Bushaltstelle Königshofer Weg) eine Streuobstwiese angelegt und 75 Obstbäume gepflanzt. Die Streuobstwiese ist ein sehr wertvoller Teil des Grünzuges durch Eibach. Dieser führt vom Königshofer Weg entlang der Bahnlinie bis zur Kleingartenkolonie am Bahnhof Eibach und wird von der Lokalen Agenda 21 in Nürnberg unterstützt.
Seit 2004 pflegt die Ortsgruppe Eibach/Röthenbach des Bund Naturschutz die Streuobstwiese. In Zusammenarbeit mit der AWO Nürnberg initiierte die Ortsgruppe anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Wiese eine Pflanzaktion. Dabei wurden einige inzwischen eingegangene Bäume ersetzt und der Obstbaumbestand auf 85 erhöht.
Die Organisation übernahm Peter Strobl, der Sprecher der Ortsgruppe. Er konnte nicht nur auf die Mithilfe seiner Aktiven in der Ortsgruppe und aus den Reihen der AWO zurückgreifen, sondern auch Heinz Sutter, Sprecher der Bürgerinitiative Forstweiher, und SPD-Stadtrat Dr. Slavik gewinnen. Dank der zupackenden Mithilfe aller Beteiligten konnten bis zum frühen Nachmittag robuste Zwetschgen-, Apfel- und Reineclaude-Bäumchen angepflanzt werden. Für das leibliche Wohl der Helfer sorgte Frau Keller von der AWO durch eine kräftige Brotzeit. Möge der Streuobstwiese ein langes Leben beschieden sein, sodass sie mit ihrer Blütenpracht und ihren Früchten für die Bürger Eibachs eine grüne Oase bleiben wird.
Wer daran interessiert ist, dass Eibach und Röthenbach grün bleiben, ist herzlich eingeladen, sich an unseren Aktivitäten zu beteiligen.
Die nächsten regelmäßigen Treffen der Ortsgruppe Eibach/Röthenbach des Bund Naturschutzes finden jeweils donnerstags am 5.4., 3.5. und 14.6.2007 um 19.45 Uhr im Kulturladen Röthenbach, Röthenbacher Hauptstraße 7 statt.
Dr. Helmut Haberstumpf

Sonntag, 1. Juli 2007, 11–18 Uhr:

Kalchreuther Kirschkerwa in den Kirschgärten an der Erlanger Straße

Die Kalchreuther Kerschterkerwa (oder hochdeutsch Kirsch-Kirchweih) hat eine lange Tradition, die auf den Besuch von König Maximilian II. im Jahr 1855 zurückgeht. Im Rahmen des Kirschenprojektes hat der Bund Naturschutz (BN) die Kirschkirchweih nach längerer Pause im Jahr 2004 als Erlebnistag im Streuobst-Kirschgarten für die ganze Familie wiederbelebt.
Am Sonntag, den 1. Juli dreht sich in den Kirschgärten an der Erlanger Straße von 11 bis 18 Uhr wieder alles um die Kirsche: Von der Kirschsortenausstellung (zum Probieren) über Kirschlikör-Verkostung, Kirsch royal (Frankensekt mit einem Schuss Kalchreuther Kirschlikör), Kirschkuchen von den Landfrauen bis zum Kirschkern-Weitspucken für die Kinder wird ein buntes Programm geboten. (Kunst)-Handwerker, Imker, Schäfer, Infostände zum Thema Streuobst und Kirsche sowie Führungen durch die Kirschgärten (um 14 Uhr), das Dorf (15 Uhr) und die Kirche (15.45 Uhr) runden das Programm ab.
Kirschblüten
"Weißer Blütenrausch" – "Kirschblüten auf der Kalchreuther Höhe"  Foto: K. Klein-Schmidt
Lesen Sie hierzu auch: Fruchtige Kleinode in der Kulturlandschaft